Alters-Themen

Ich habe kürzlich mal geschaut, was es so zum Stichwort „Altersthemen“ im Internet gibt. Eigentlich dachte ich dabei eher an Beziehungsthemen wie Scheidung mit 60, Partnerverlust oder Nestleere nach Auszug der Kinder.

Natürlich habe ich auch an irgendwelche Unternehmungen wie Disco Ü60 gedacht, denn ich tanze einfach total gerne – bloss wo? Ausserdem kamen mir Netzwerke in den Sinn. Naja, soviel zu meinen naiven Vorstellungen…

Altersmedizin Mobilität Pflege Wohnen und Altersarmut waren meine Ausbeute.

Dann stolperte ich über eine Denkfabrik zu diesem Thema. Super, diese Think-Tanks waren ja auch im Arbeitsumfeld gross in Mode. Aber was las ich da? Es ging ausschliesslich um die oben genannten Punkte. Keine Frage, diese Themen sind wichtig, aber gibt es nicht noch etwas anderes, was Alter ausmacht? Car-Sharing, Kompetenz-Tausch-Börse – manchmal will mein Laptop nicht so wie ich will – Catering von und für Ü60 Leute.

Manchmal braucht man ja auch nur jemanden, der einen mit ins Theater schleppt, da täte ein „Innerer-Schweinehund-Club“ gut…, aber nichts dergleichen.Wenn Altern ausschliesslich mit den erstgenannten Standardthemen assoziiert wird, dann bekommt man doch automatisch Angst davor und verfällt in eine gewisse Starre, deren Auswirkung dann wiederum die Altersmedizin bedient.

„Ja nix machen“ lautet die Devise der Altersstarre: man könnte ja ausrutschen, vom Rad fallen, sich blamieren, nicht mehr mithalten…

Ist doch schade!

Was wird dann aus uns?

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